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Medikamente?

 
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Anitra



Anmeldedatum: 20.03.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 31.03.2008, 21:15    Titel: Medikamente?

Johanna hat es in einem Text schon geschrieben: manch ein Arzt verordnet Medikamente zur Stressbewältigung. Hat jemand von Euch Erfahrung damit?

Es gibt ja eine unheimliche Fülle an Medikamenten, angefangen bei den echten Psychopharmaka aller Couleur, über die pflanzlichen Mittel wie Johanniskraut, Baldrian, Hopfen oder Passionsblume (auch in Kombinationen) bis hin zu homöopathischen Mitteln als Einzelmittel oder auch in Komplexen (darf man hier Markennamen nennen?).

Jedes dieser Mittel hat seine Berechtigung als Unterstützung für einen Menschen der unter Stress leidet - wobei man faiererweise sagen muss, dass ein Mittel allein den Stress nicht bekämpft, sondern man geht nur anders damit um.

Welche Erfahrungen habt Ihr hier?
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Jack



Anmeldedatum: 20.03.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 01.04.2008, 21:42    Titel:

Ich habe von meinem Arzt Psychopharmaka verschrieben bekommen (welche, das möchte ich hier nicht nennen). Habe auch lange gezögert, ob ich das wirklcih brauche. Man kommt sich dann so abhängig vor. Aber letztendlich tun sie mir gut, also werde ich sie derzeit noch nehmen. Ich hoffe aber, dass ich damit nach der Reha wieder aufhören kann.
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elfengleich



Anmeldedatum: 03.04.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 04.04.2008, 19:27    Titel:

Wieviel könnte ich jetzt schreiben über den Fluch der gesamten Psychopharmaka, die den Menschen zu einem funktinoerenden Roboter mutieren lassen, die abhängig machen und eine heile Scheinwelt vorgaukeln, in dem die Probleme ach so leicht gelöst sind.
Genau das Gegenteil ist der Fall: Psychopharmaka unterdrücken nur sämtliche Symptome. SIe heilen nicht, sondern machen den Menschen krank und abhängig. Es ist so traurig, dass immer mehr Menschen auf diese unheilbringenden Pillen zurückgreifen, um den ganz normalen Alltag zu meistern oder aber auch (siehe Jack) von ihren Ärzten dazu gedrängt werden, weil es ja viel einfacher ist, den Rezeptblock zu zücken, als den Menschen zuzuhören.
Im Bereich der Homöopathie gibt es natürlich andere und bessere Methoden, denn ein guter Therapeut muss immer den ganezn Menschen vor Augen haben und nicht nur ein einzelnes Symptom. Um die Krankheit und Konstitution zu erfassen, braucht es viel Zeit und Erfahrung. Dann aber ist eine echte Heilung und nicht nur Unterdrückung möglich!
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Marlene



Anmeldedatum: 03.04.2008
Beiträge: 22
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 05.04.2008, 14:41    Titel:

Psychopharmaka ist ein weites, sehr weites Feld (und noch viel weiter).

Ich teile die Ansicht von Elfengleich, dass Psychopharmaka häufig vorschnell, symptomorientiert und nicht den ganzen Menschen beachtend verordnet werden.

Dennoch gibt es Krankheitsbilder (Schizophrenie, schwere Depresionen), bei denen Psychopharmaka dringend erforderlich sind. Diese Medikamente (Neuroleptika, Antidepressiva) machen nicht abhängig. Daneben gibt es auch noch Benzodiazipne (Valium, Tavor), die zur Beruhigung und Angstreduktion eingesetzt werden. Diese machen abhängig. Hier sollte man einen Einsatz gut abwägen.

Interssanterweise haben auch schon unsere Ahnen im 17. jahrhundert versucht, Angst mit Rhabarber- und Kräuterextrakten zu behandeln anstatt ihr Verhalten zu ändern. Das soll jetzt keine Entschuldigung sein sondern eher eine Ermutigung zu Geduld mit uns selbst.
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Anitra



Anmeldedatum: 20.03.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 06.04.2008, 21:08    Titel:

Danke Dir Marlene für dieses Post. Very Happy

Dass Psychopharmaka eine zweischneidige Sache sind, das bestreitet wohl niemand. Und dass es in unserem ärztlichen Vergütungssystem nicht immer so ganz einfach ist, jedem Patienten die nötige Zeit zu widmen, die man bräuchte, um sein psychisches Problem im Ganzen zu erfassen, nun, das haben viele auch schon erlebt.

Aber ich wehre mich entschieden dagegen, die gesamten Psychopharmaka zu verteufeln! Wie Marlene schon richtig schreibt: nicht jedes Psychopharmakon macht automatisch auch abhängig! Viele der neueren Substanzen sind in dieser Hinsicht deutlich besser. Und für viele Betroffene ist so ein Medikament auch die einmalige Chance, aus dem Loch herauszukommen und in ihrem Leben etwas zu ändern.

Denn letztendlich läuft jede Stressverarbeitung auch immer auf eine Lebensänderung hinaus. Egal, ob das bedeutet, dass man weniger arbeitet, mehr Sport macht oder seinen Mann rauswirft Cool - es muss etwas passieren. Und in manchen Fällen geben Psychopharmaka den Patienten üerhaupt erst die Möglichkeit, diese Veränderung einzuleiten.

Wie der Rhabarber da allerdings wirken soll, das fände ich auch mal interessant Wink .
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Sonnenschein



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Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 24.09.2010, 11:42    Titel: Mineralstoffe

Die Mineralstoffe Magnesium und Calcium haben eine beruhigende Wirkung. An einem stressigen Tag am besten in Kombination mit B-Vitaminen und klassichen pflanzlichen Beruhigungsmittel einnehmen (Baldrian, Hopfen, Melisse,...)
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CKlaes



Anmeldedatum: 08.07.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 08.07.2011, 11:40    Titel: Stressbewältigung mal ganz anders

Auch ich litt lange Zeit unter Stress, habe mir alles viel zu sehr zu Herzen genommen und war psychisch und physisch am Ende. Medikamente, die mir diverse Ärzte und Psychologen verschrieben, halfen immer nur für kurze Zeit. Mir wurde langsam klar, dass ich das Übel an der Wurzel packen musste und machte mich auf die Suche nach alternativen Methoden. Dabei bin ich auf die alte indische Heilmethode "Ayurveda" gestossen und war zunächst sehr erstaunt, dass man offensichtlich schon vor Tausenden von Jahren die Symptome von Stress kannte. Nach langem Überlegen habe ich letztendlich eine Ayurveda Kur in Sri Lanka gebucht - und was soll ich sagen? Es war das Schlüsselerlebnis schlechthin. 2 Wochen widmete ich nur mir selbst, machte täglich Yoga, meditierte und genoss die ultra-entspannenden Massagen. Zugegeben, die ayurvedische Kräutermedizin war nicht immer nach meinem Geschmack, aber sie half tatsächlich.
Nach 14 Tagen war ich wie erneuert, hatte wieder Lebensmut und Kraft. Die Zeit für mich dort war wichtig, denn ich konnte über mein eigenes Leben nachdenken und erkannte endlich, wo ich etwas grundlegend in meinem Leben verändern kann. Das ist nun mehr als ein Jahr her und mir geht es nach wie vor gut. Ich kann Ayurveda nur empfehlen, auch wenn man dies erst einmal gar nicht für möglich hält.
Ich war in einem Hotel namens Paragon in Sri Lanka (www.paragonsrilanka.com), aber es gibt viele andere, die sicher genau so gut sind. Allerdings würde ich eine solche Kur auf jeden Fall in Sri Lanka machen, denn fern der Heimat und der Alltagsprobleme fällt es leichter, Abstand zu gewinnen und zu sich zu kommen.
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