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HaraldFreitag
Anmeldedatum: 16.05.2008 Beiträge: 10
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Verfasst am: 03.06.2008, 20:26 Titel: |
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| Ich möchte jetzt auch noch einmal nachhaken, was dieses Visualisieren betrifft. Funktioniert das mit jeder problematischen Situation? Sprich: wenn ich mir im Geiste vorher schon ausmale, was alles passieren bzw. wie gut es gehen kann, dann bin ich vorbereitet? Das klingt sehr interessant! |
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Anitra

Anmeldedatum: 20.03.2008 Beiträge: 41
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Verfasst am: 04.06.2008, 07:04 Titel: |
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Oh ja, das funktioniert in praktisch ALLEN Lebenssituationen. Visualisieren ist eine wunderbare Chance, sich auf alle Situationen vorzubereiten und sie im Geiste schon einmal durchzuspielen. Das kann ein Arztbesuch sein (und dann merke ich, dass ich mir die Punkte, die ich den Arzt fragen will, doch lieber aufschreibe, weil ich sonst etwas vergesse), das kann ein (vielleicht auch unangenehmes) Gespräch sein - auch da kann man die Formuliereungen üben und merkt, was man besser NICHT sagt usw.
Probier es doch einfach mal aus . _________________ Tempo di Mazurka |
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Marlene
Anmeldedatum: 03.04.2008 Beiträge: 22 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 05.06.2008, 08:48 Titel: |
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Visualisieren, sich also eine Situation bildlich vorstellen, spricht besonders das Unterbewußtsein an , dass sozusagen mit Bildern arbeitet. Das ist jedenfalls Auffassung der Tiefenpsychologie.
Neben der Tiefenpsychologie könnte man das Phänomen der Visualisierung auch wahrnehmungspsychologisch erklären: die gestige Kapazität eines Menschen ist begrenzt (jedenfalls bei den meisten), wenn du mit postiven Denkinhalten beschäftigt bist, ist kein Platz für negative Gedanken und Befürchtungen.
Tritt die Situation x (Prüfungssituation, schwieriges Gespräch) dann ein, wird man in dann auf Hinweisreize achten, die die eigene Einstellung bestätigen.
Beispiel: Prüfungssituation: Befürchtet man, dass der Prüfer streng und ungerecht ist, wird man jedes Augenbrauenzucken des Prüfers in die Richtung interpretieren: "Hab ich es doch gewußt, es geht schief." Geht man postiv eingestimmt in diese Situation, wird mann Hinweisreize (Blicke, Tonfall des Prüfers) so auffassen, dass sie die eigene positive Stimmung bestätigen.
Man könnte auch sagen, so funktioniert Optimismus. |
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