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HaraldFreitag
Anmeldedatum: 16.05.2008 Beiträge: 10
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Verfasst am: 04.07.2008, 21:08 Titel: Arbeitsbedingungen |
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Ich saß heute beim Arzt und kam mit der Frau, die neben mir wartete ins Gespräch. Sie hatte eine Filialleitung bei einem Discounter; das Arbeitsklima war super, das Team hat gepasst, es war viel Arbeit, aber man hatte Spaß zusammen. Dann wurde die Filiale geschlossen und sie bekam eine neue zugeteilt - mitten in einem Brennpunktviertel unserer Großstadt. Seit einem Jahr ist sie dort und es geht ihr immer schlechter. Das Team passt nicht, sie schafft es nicht, ihre Leute zu motivieren, die Kundschaft spricht wenig deutsch, es sind viele Trinker im Laden, lauter Probleme, die sie aus der alten Filiale nicht kannte. Jetzt ist sie in Therapie udn würde am liebsten alles hinschmeißen.
Ich fand das erschreckend, aber auch sehr interessant. Denn die Arbeit an sich ist ja die gleiche. Aber die Bedingungen eben nicht.
Welche Bedingungen müssten herrschen, damit die Arbeit 'passt'? Ich meine jetzt nicht die Bezahlung, das ist zwar ein wichtiger Punkt, aber verhandelbar. Nein, ich meine jetzt so Dinge wie Arbeitszeiten, Kollegen etc. |
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Anitra

Anmeldedatum: 20.03.2008 Beiträge: 41
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Verfasst am: 04.07.2008, 21:47 Titel: |
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Ich würde mir eine Arbeit wünschen, wo ich nie mehr Samstag und Sonntag arbeiten muss, sondern am besten spätestens Freitag Mittag den Stift fallenlassen kann.
Außerdem eine, wo ich mich hinsetzen und meine Arbeit machen kann, und nicht alle Nase lang wegen irgendeines Kunden aufstehen muss. Das nervt sowas von!
Außerdem vielleicht noch einen Job, wo ich nicht so viel stehen muss.
Ich hätte doch was Vernünftiges studieren sollen . _________________ Tempo di Mazurka |
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Jack
Anmeldedatum: 20.03.2008 Beiträge: 19
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Verfasst am: 04.07.2008, 22:18 Titel: |
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Das mit den Arbeitszeiten ist bei mir genauso: Schichtdienst geht an die Substanz, vor allem, wenn die Station unterbesetzt ist, und man nachts für 2 Stationen gleichzeitig Bereitschaft hat. Im Moment habe ich die Abmachung, dass ich das nur einmal die Woche machen muss, aber dann trifft es halt einen der anderen Kollegen öfter, ich habe ein schlechtes Gewissen und das ist auch wieder Stress.
Überhaupt dieser ständige Sparzwang, der geht mir auf die Nerven. Ich würde gerne in einem Heim arbeiten, wo es genug Geld gibt und genug Pflegekräfte, so dass man für den einzelnen Bewohner auch wirklich Zeit hat, egal ob zum Füttern oder Vorlesen. Das würde viel Druck herausnehmen.
Und etwas mehr verdienen wäre auch gut! |
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