Burn-out Syndrom
Burn out bei Lehrern
Auffallend ist, dass in den meisten der besonders Burnout- trächtigen Berufe mit Menschen gearbeitet wird, wobei die eine Seite aber mehr "gibt" (z.B. Pflegender) und die andere Seite "nimmt" (Patient). Inzwischen ist das Burnout Syndrom für mehr als 30 Berufe und gesellschaftliche Gruppen beschrieben worden, z.B. Sozialarbeiter, Therapeuten aller Art, Krankenschwestern etc. Besonders häufig waren in der Vergangenheit Leher vom Burn out betroffen. Diese scheinen einem besonders hohem Risiko ausgesetzt zu sein, welches u.a. durch unterschiedliche Rollenanforderungen erklärt werden kann. Diese erfordern eine ständige Klärung von Rollenkonflikten. An den Lehrer werden Anforderungen von Schülern, von Eltern, vom Vorgesetzten und Betrieben gestellt, die teilweise unvereinbar sind. Einen konstruktiven und gesundheitserhaltenden Umgang mit diesen unterschiedlichen Rollenanforderungen zu finden, verlangt auf der einen Seite eine gewisse innere Souveränität und Rollenklarheit sowie auf der anderen Seite eine institutionell und kollegial vermittelte Rollensicherheit. Ist man sich als Lehrer jedoch in seinen verschiedenen Rollen unsicher, sei es im Verhältnis zu den Schülern, zu den Eltern der Schüler, im Verhältnis zu den Kollegen oder zur Schulleitung, kann diese Rollenunsicherheit einen chronischen psychischen Belastungsfaktor begründen, der persönlichkeitsspezifisch verarbeitet maligne Entwicklungen begünstigen kann. (Quelle: u.a. http://www.hardtwaldklinik2.de/media/files/ ArtikelLehrer-Burnout.pdf)