Burn-out Syndrom
Burn out Sydrom
Herbert J. Freudenberger (amerikanischer Psychoanalytiker) prägte den Begriff Burn out Syndrom. Er beschreibt 1974 ein Phänomen, wie ehrenamtliche Drogenberater binnen weniger Monate ihren glühenden Enthusiasmus verloren, und zu erschöpften Zynikern wurden und nannte diesen Zustand dann Burn out Syndrom. Burnout wurde zum Synonym für physische und psychische Befindensbeeinträchtigungen.
Früher ging man davon aus, dass hohe Arbeitsbelastung insbesondere in „helfenden Berufen“ (Ärzte, Pflegeberufe, Rettungsdienstpersonal, Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher) ausbrennen lässt (häufige Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung). Inzwischen ist klar: Burnout kann nahezu alle Berufsgruppen treffen, unter anderem auch Schüler. Das Syndrom war etwa im Blickfeld der Medien, nachdem einige Fälle unter Sportlern und Musikern bekannt wurden. Der Skispringer Sven Hannawald hat deswegen seine Karriere beendet; der Fußballspieler Sebastian Deisler litt unter dieser Krankheit; der Jazz-Pianist Keith Jarrett hat eine jahrelange Zwangspause eingelegt, der Rapper Eminem eine Tournee abgesagt (Quelle: u. a. http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom).