Stress - Stressabbau - Stressbewältigung ein virtueller Stress-Kurs

Stress in den Medien

... das Archiv vom März 2006

Frauen haben mehr Stress als Männer

Seelischer Stress wirkt aufs Herz

Schweinsein ist gesünder; Dauerlächeln macht Stress

Studie: Mantras helfen gegen Stress

Frauen fühlen sich gestreßter als Männer

22.03.2006, Gefunden in http://www.womenweb.de >>>

Frauen haben mehr Stress als Männer

Er nervt alle, und manche macht er sogar krank: der Stress. Jeder fünfte Deutsche hat oft Stresssymptome wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden oder Herzklopfen. Und jeder Vierte kann vor lauter unerledigter Aufgaben oft schlecht oder gar nicht einschlafen. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage unter Personen über 14 Jahren für das Magazin BRIGITTE Balance - Das Beste für Körper und Seele.

Frauen scheinen generell gestresster zu sein als Männer. Sie haben aber auch wegen der Doppelbelastung Familie und Beruf mehr Grund dazu, meinen 59 Prozent der Männer und 65 Prozent der Frauen. Allein im Job stehen 32 Prozent der Frauen schon häufig unter Zeitdruck. Knapp ein Drittel der Frauen und Männer sagen außerdem, dass ihnen Stress die Lust auf Sex verdirbt.

Frauen gehen allerdings deutlich aktiver gegen Stress vor: 27 Prozent praktizieren Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Yoga oder Meditation. Nur 14 Prozent der Männer machen solche Übungen. Vielleicht ist das der Grund, warum auch 42 Prozent der Frauen sagen: "Stress beflügelt mich und spornt mich an." Nur 39 Prozent der Männer empfinden das so.

22.03.2006, Gefunden in http://derstandard.at >>>

Seelischer Stress wirkt aufs Herz
Anzeichen von Ischämie im Rahmen einer US-Studie

Washington - Mentaler Stress wirkt sich stärker auf das Herz aus als bekannt. Herzpatienten, die bei körperlicher Belastung keine Probleme haben, können einer US-Studie zufolge bei psychischem Stress Anzeichen von Ischämie zeigen, einer Minderdurchblutung des Herzmuskels. Ob diese für den Patienten unmerkliche Ischämie der Gesundheit schadet, ist allerdings nicht bekannt.

Die Mediziner der Universität von Florida in Gainesville untersuchten Menschen, die zwar an koronarer Herzerkrankung litten, aber bei körperlichem Stress etwa auf dem Laufband keine Zeichen von Ischämie zeigten. In der Studie sollten sich die Teilnehmer in eine psychisch belastende Situation versetzen und darauf mit einer Rede reagieren. Zwar fühlte keiner von ihnen dabei irgendwelche Beschwerden, aber Untersuchungen mit einem Kontrastmittel ergaben bei sechs Testpersonen Hinweise auf eine verringerte Durchblutung des Herzens, wie die Zeitschrift "Journal of the American College of Cardiology" berichtet.

Die Studie stützt die Vermutung, dass sich seelische Belastung anders auf den Organismus auswirkt als körperliche Belastung. Wichtig sei nun die Suche nach Möglichkeiten, wie Menschen Stress besser bewältigen könnten, sagt Untersuchungsleiter David Sheps. (APA/AP)

16.03.2006, Gefunden in http://www.n-tv.de >>>

Schweinsein ist gesünder; Dauerlächeln macht Stress

Beruflich verordnetes Dauerlächeln macht krank. Besonders gefährdet sind nach Untersuchungen von Psychologen der Frankfurter Universität Stewardessen, Verkäufer und Mitarbeiter von Call-Centern, von denen aus Rücksicht auf Kunden das "zwanghafte Vortäuschen" von Freundlichkeit verlangt werde. Ihnen drohten beispielsweise Depressionen. "Immer dann, wenn man seine tatsächlichen Gefühle unterdrückt, hat das negative gesundheitliche Auswirkungen", erläuterte der Emotionsforscher Prof. Dieter Zapf einen am Donnerstag vorab veröffentlichten Bericht der in Berlin erscheinenden Verbraucherzeitschrift "Guter Rat" (April-Ausgabe). Die Wissenschaftler setzten beispielsweise Studenten in ein fiktives Call-Center und ließen sie von einer vermeintlichen Kundin beschimpfen. Einige der Teilnehmer durften zurückschimpfen, die anderen mussten freundlich bleiben. Wer sich wehrte, hatte nur kurzzeitig erhöhtes Herzklopfen. Bei den Dauerfreundlichen raste das Herz noch lange nach Ende des Gesprächs mit der Kundin. Das Fazit der Forscher: Nettsein wider Willen ist Stress pur. Die Forscher werteten zudem Fragebögen von Flugbegleitern und Pflegepersonal und Krankenhäusern aus. Insgesamt untersuchten sie bei ihren Gefühlstests bis Herbst 2005 nach Angaben von Zapf gut 4.000 Menschen. "Wir alle steuern unsere Emotionen - problematisch wird es, wenn sich das über einen längeren Zeitraum hinzieht wie bei Flugbegleitern auf dem Langstreckenflug", sagte Zapf der dpa. Die Mitarbeiter bräuchten Räume ohne Kundenkontakt, in denen sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen könnten. "Wir müssen weg von dem starren 'Der Kunde ist König' hin zu mehr Respekt gegenüber dem Servicemitarbeiter", mahnte Zapf.

11.03.2006, Gefunden in http://www.orf.at >>>

Studie: Mantras helfen gegen Stress

Das Aufsagen von Mantras (religiösen Formeln) kann laut einer US-Studie Stress, Schlafstörungen und die Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) lindern. Die Studie wurde an Kriegsveteranen und Krankenpflegern im US-Bundesstaat Kalifornien durchgeführt. Beide Bevölkerungsgruppen sind den Forschern zufolge häufig mit Stresssituationen konfrontiert. Die vorwiegend männlichen Kriegsveteranen und die überwiegend weiblichen Krankenpflegerinnen lernten zunächst in einem Mantra-Kurs, eine Wort- oder Lautkombination eigener Wahl regelmäßig zu wiederholen. 83 Prozent spürten Nutzen "Die Teilnehmer unserer Studie wurden dazu ermutigt, das Mantra in gewöhnlichen und entspannten Situationen zu benutzen, damit sie es mit einer beruhigenden Wirkung verbanden, wenn sie es zu unruhigen Zeiten benötigten", erläutert Studienleiterin Jill Bormann. 83 Prozent der Teilnehmer empfanden das - auch lautlose - Rezitieren des Mantras in Stresssituationen als hilfreich, wie die Forscher im "Journal of Advanced Nursing" berichten. Kriegsveteranen, die an PTBS litten, konnten damit etwa beunruhigende Träume und unerwünschte Gedanken besser kontrollieren.

09.03.2006, Gefunden in http://morgenpost.berlin1.de >>>

Frauen fühlen sich gestreßter als Männer

Hamburg - Jeder fünfte Deutsche hat häufig Streßsymptome wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden oder Herzklopfen, wie eine am Dienstag veröffentlichte Emnid-Umfrage für die Zeitschrift "Brigitte Balance" ergab. Jeder vierte kann wegen unerledigter Aufgaben oft schlecht oder gar nicht einschlafen. Frauen fühlen sich noch gestreßter als Männer. Dazu haben sie wegen der Doppelbelastung in Familie und Beruf auch mehr Grund, meinen 59 Prozent der Männer und 65 Prozent der Frauen. Streß ist auch ein Lustkiller: Knapp ein Drittel der Frauen und Männer sagen, daß ihnen Streß die Lust auf Sex verdirbt. Frauen unternehmen allerdings mehr gegen Streß: 27 Prozent wenden Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation an, aber nur 14 Prozent der Männer. AP

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