Stress - Stressabbau - Stressbewältigung ein virtueller Stress-Kurs

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... das Archiv vom November 2006

 

11.11.2006, Gefunden unter http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/:Wissen-F%FCnf-Irrt%FCmer-%FCber-Stress/507806.html>>>

Fünf Irrtümer über Stress

Stress ist schädlich
Stress ist ein natürlicher Verteidigungsmechanismus gegen seelische Überforderung und ein lebenswichtiger Vorgang. Erst zu viel und vor allem andauernder Stress macht krank.

Manager in hohen Führungspositionen haben den meisten Stress
Stress gibt es in allen Berufsgruppen und in jedem Lebensalter. Frauen fühlen sich gestresster als Männer. Studien zufolge haben Menschen unter 30 mehr Stress als die älteren.

Stress entsteht durch zu viel Arbeit
Entscheidend ist nicht die Quantität, sondern die Qualität der Arbeit. Wer eigenverantwortlich arbeiten kann, klagt in der Regel weniger über Stress als derjenige, dem seine Tätigkeiten diktiert werden.

Stress ist ein Problem der modernen Industriegesellschaft
Stress gab es immer. Früher waren Armut, schlecht behandelte Krankheiten und miserable Arbeitsbedingungen die Stressoren. In Entwicklungsländern sind sie es heute noch.

Nichtstun ist das beste Mittel gegen Stress
Gestresste sind zu echter Muße oft gar nicht mehr fähig. Deshalb sind Ausdauersportarten oder aktive Entspannung wie zum Beispiel Yoga oder autogenes Training optimal.

 

 

11.11.2006, Gefunden unter http://www.welt.de/data/2006/11/08/1103899.html >>>

Psychischer Stress senkt Immunabwehr drastisch

 

Stress macht nach einer Untersuchung an der Universität Greifswald krank und depressiv. Experimente mit Mäusen beweisen, dass die Immunzellen deutlich reduziert werden, wenn die Tiere einer Stresssituation ausgesetzt werden.

Greifswald - Die Tierversuche hätten ergeben, dass die für die Immunabwehr maßgeblichen Lymphozyten durch psychischen Stress abgebaut werden, so die Greifswalder Immunologin Christine Schütt.

Die Tiere wurden in Labors der Greifswalder Forscher innerhalb von viereinhalb Tagen neun Mal jeweils für zwei Stunden in einer engen Röhre gehalten. Durch die starke Einschränkung der Mobilität seien die Tiere unter psychischen Stress gesetzt worden, auf den sie mit einer drastischen Abnahme ihrer Immunabwehrreaktionen reagiert hätten, sagte Schütt. Neben einer deutlichen Steigerung der Infektneigung hätten die Tiere zudem depressive Verhaltensmuster gezeigt. So war bei psychisch gestressten Tieren die Lauffrequenz gegenüber den nicht gestressten Artgenossen deutlich reduziert, wie Schütt sagte.

Nach den Worten Schütts hat Stress in der vorgeburtlichen und kleinkindlichen Entwicklungsphase einen großen Einfluss auf den erwachsenen Menschen und darauf, wie die Menschen später mit Konfliktsituationen umgehen. So sei in Tierversuchen nachgewiesen worden, dass Jungtiere mit einer „behüteten“ vorgeburtlichen und frühen Kindheit psychisch deutlich stabiler seien als Tiere, die in diesen Phasen unter Stress gesetzt wurden. „Neben den bekannten genetischen Faktoren hat das soziale Umfeld gerade in den entscheidenden Entwicklungsjahren eine größere Bedeutung als bisher angenommen.“

 

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