Medien
... im März 2007
09.03.2007, Gefunden unter http://www.morgenwelt.de/256.html?&cHash =1eaf885cfb&tx_ttnews%5BbackPid%5D=115&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2218>>>
Akne verschlimmert sich bei Stress
An der Entstehung von Akne sind verschiedene Faktoren beteiligt, darunter bestimmte Hautbakterien, eine verstärkte Talgproduktion und ein veränderter Hormonspiegel. Eine amerikanische Studie hat jetzt untersucht, wie Schulstress das Ausmaß der Akne bei Jugendlichen beeinflusst
Es stellte sich heraus, dass erhöhter Stress zwar die Hautkrankheit verschlimmert, nicht aber die Talgbildung verändert. Wie psychische Belastungen ihre Wirkung ausüben, müssen weitere Studien klären, schreiben die Forscher im Fachblatt "Acta Dermato-Venereologica". "Akne beeinträchtigt das körperliche und psychosoziale Wohlbefinden beträchtlich. Daher ist es wichtig zu verstehen, welche Faktoren auf welche Weise zu dieser Erkrankung beitragen", sagt Gil Yosipovitch vom Baptist Medical Center der Wake Forest University in Winston-Salem. Er und seine Kollegen befragten und untersuchten 94 Jugendliche aus Singapur im Alter von durchschnittlich 15 Jahren. Mehr als 90 Prozent der Jungen und Mädchen litten unter milder bis mäßig starker Akne. Kurz vor einer wichtigen Prüfung und dann noch einmal in den Sommerferien ermittelten die Forscher den Stresslevel mithilfe eines standardisierten Fragebogens. Dabei dokumentierten sie auch den Schweregrad der Akne und das Ausmaß der Talgproduktion.
Es ergab sich ein Zusammenhang zwischen erhöhten Stresswerten und einer verstärkten Pickelbildung. Dagegen hatte eine psychische Belastung keinen Einfluss auf die Zahl der Mitesser und die Talgproduktion. Möglicherweise beruht der negative Einfluss von Stress darauf, dass Immunfunktionen der Haut geschwächt oder Entzündungsreaktionen verstärkt werden. Diese Vermutung wollen die Forscher in einer weiteren Studie überprüfen. Die abgeschlossene Untersuchung wurde deshalb in Singapur durchgeführt, weil dort Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die die Talgproduktion beeinflussen, sehr konstant sind.
12.03.2007, Gefunden unter http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/magen/funktion/die-magenfeinde_aid_14888.html>>>
Die Magenfeinde: Stress, Alkohol und Schmerzmittel
Magenprobleme sind oft stressabhängig. Sind die Nerven zu sehr angespannt, laufen Magenperistaltik und die Bildung der Magensäure aus dem Ruder. Doch auch regelmäßiger Alkoholkonsum, Rauchen oder bestimmte Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure und Paracetamol schädigen das Organ auf Dauer. „Sie beeinträchtigen die Funktion und Qualität der Schleimhaut. Dadurch kann die Magensäure sie angreifen“, erklärt der Kieler Magenexperte Ulrich R. Fölsch den Hintergrund. Ähnlich wirkt Scharfes und Salziges. „Das schädigt zwar nicht sofort die Magenschleimhaut. Doch scharfe Gewürze führen zu einer dauernden, leichten Entzündung“, warnt der Gastroenterologe. Der oft als Magenfeind verteufelte Kaffee dagegen ist weniger schädlich. Hier kommt es auf die individuelle Verträglichkeit an: „Manche Menschen bekommen bereits Magenprobleme, wenn sie nur drei Tassen Kaffee täglich trinken, andere können problemlos eine ganze Kanne genießen!“ Das Gleiche gilt übrigens für Fett und Süßigkeiten.