Stress - Stressabbau - Stressbewältigung ein virtueller Stress-Kurs

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... zum Thema Stress und Stressbewältigung

Dieser Bereich enthält Artikel aus verschiedenen Medien zum Thema Stress und Stressbewältigung. Hier finden regelmäßig Updates statt. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir keinerlei Einfluß auf die Inhalte der hier zititierten Meldungen haben oder nehmen. Deshalb sind wir für deren Inhalte nicht verantwortlich. Wir möchten hier einen Überblick über gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen zum Thema geben.

 

19.01.2007, Gefunden unter http://www.vnr.de/artikel/index_33694.html >>>

Knieschmerzen: Könnte Stress die Ursache sein?

Schmerzen Ihnen des Öfteren die Knie, ohne dass Ihr Arzt dafür eine Ursache findet? Dann könnte es sein, dass die Symptome einfach durch zu viel Stress oder andere psychische Belastungen ausgelöst werden. Hinweise darauf gibt eine Studie britischer Arbeitsmediziner.

Die Forscher aus Aberdeen und Manchester begleiteten 860 Personen, die eine neue Arbeitsstelle angetreten hatten, zwei Jahre lang. In dieser Zeit klagten 108 über Schmerzen im Kniegelenk. Die statistische Auswertung ergab, dass neben dem Heben schwerer Lasten nur noch eine weitere Ursache häufig war: psychischer Stress.

Stress kann Ihre Schmerzenschwelle senken. Dann treten plötzlich körperliche Probleme auf, von denen Sie in ruhigen Lebensphasen kaum etwas bemerken. Diese Zusammenhänge sollten Sie auch in Betracht ziehen, bevor Sie sich wegen Knieschmerzen vorschnell operieren lassen. Denn wenn psychische Faktoren die eigentlichen Auslöser sind, wird eine Operation wenig hilfreich sein.

 

19.01.2007, Gefunden unter http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/306696/index.do>>>

Der größte Feind der Politik: Stress


Stress-Beruf Politik: Wie gehen Politiker mit zeitlichem Druck und Belastungen um? Wir fragten Spitzenpolitiker über ihre Grenzerfahrungen und ihren Ausgleich.

Ob Chirurg, Intensivkrankenschwester, Manager oder Politiker, Stressberufe haben eines gemeinsam: Alarmsignale des Körpers werden oft nicht mehr wahrgenommen. Wobei Spitzenpolitiker Stress völlig unterschiedlich wahrnehmen. Ex-Sozialminister Herbert Haupt, der mehr als zehn Autounfälle überlebte, zählt heute zu den größten Stressfaktoren seiner politischen Laufbahn Streitereien in den eigenen Reihen.

"Harte Hackordnung". "Mit der Auseinandersetzung des Gegners rechnet man, mit der Hinterhältigkeit in den eigenen Reihen aber nicht. Das trifft dich in der Substanz. Dass ich oft nur vier, fünf Stunden Schlaf hatte, war nicht die große Belastung", erinnert sich Haupt, der wie Prokop aufgrund einer Gefäßschwäche gefährdet ist und als Minister seine Gesundheitsdaten wegen diverser Spekulationen über seinen Gesundheitszustand veröffentlichte. "Wer in der Politik sagt, dass er gesundheitliche Probleme hat, befindet sich sofort auf der Abstiegsliste und muss Angst haben, nicht mehr als vollwertiger Mensch wahrgenommen zu werden", verweist Haupt auf die "harte Hackordnung in der Politik".

Größter Stressfaktor für seine Nachfolgerin Ursula Haubner sind einzelne Schicksale. "Das ist ein Druck, den aber auch jeder andere, der in einem Sozialberuf tätig ist, aushalten muss," schwächt Haubner ab. Es bestehe aber als Politiker laufend die Gefahr, gesundheitliche Probleme hintanzustellen: "Wenn sich Stress und Probleme aufgetürmt haben, habe ich mir spontan einige Stunden Auszeit genommen."

Selbstschutz. Wirtschaftsminister Martin Bartenstein verdankt vor allem seiner jahrelangen Routine und der Terminplanung seiner Sekretärin, dass der Stress sich in verträglichen Grenzen hält. "Man lernt sich selbst zu schützen. Während der EU-Präsidentschaft hat dann aber oft auch die Routine nicht mehr geholfen." Der Ausgleich für Bartenstein ist das Laufen: "Wenn Schüssel als Ausgleich das Cello nennt, dann ist das für mich der Sport. Ab Kilometer zehn wird auch der schlimmste Stress gut verdaut." In gleicher Weise baut auch der Budgetsprecher der Grünen, Werner Kogler, der zurzeit in zwei U-Ausschüssen sitzt, Stress ab: "Ich bin ein leidenschaftlicher Vertreter des freien Sonntags und gehe jedes Wochenende stundenlang allein spazieren. Da ordnen sich die Gedanken."

Ausgleich. Laufend hält sich auch der rote Klubobmann Josef Cap fit, einen Marathon wertet er als aktiven Ausgleich für Körper und Seele. Denn im Beruf fühlt er sich oft als Getriebener. "Der größte Stressfaktor liegt darin, dass man in der Politik fremdbestimmt ist, die Unvorhersehbarkeit des Tagesablaufs zerrt auf", sagt Cap. Für Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller sind es der "permanente Zeit- und Entscheidungsdruck und das Gefühl, dass die Arbeit nie aufhört", die ein Politikerleben gesundheitsgefährdend mache. Ob Burgstaller als Frau stärker davon betroffen sei? "Frauen kommen im Allgemeinen besser mit Stress zurecht." Für ihre Parteikollegin Doris Bures hingegen stehen Berufsgruppen wie Schwerarbeiter mindestens ebenso unter Druck wie Politiker. Mit einem nicht unwesentlichen Unterschied: "Sie bekommen oft viel weniger bezahlt als Politiker."

 

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