Stress - Stressabbau - Stressbewältigung ein virtueller Stress-Kurs

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... zum Thema Stress und Stressbewältigung

Dieser Bereich enthält Artikel aus verschiedenen Medien zum Thema Stress und Stressbewältigung. Hier finden regelmäßig Updates statt. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir keinerlei Einfluß auf die Inhalte der hier zititierten Meldungen haben oder nehmen. Deshalb sind wir für deren Inhalte nicht verantwortlich. Wir möchten hier einen Überblick über gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen zum Thema geben.

 

01.02.2007, Gefunden unter http://wien.orf.at/magazin/magazin/gesundheit/stories/168157/>>>

Faulenzen als wichtiger Ausgleich


Der Stress im Alltag macht vielen Menschen zu schaffen. Die Folge: ein Burn out. Prof. Hademar Bankhofer erklärt deshalb, wie wichtig es ist, sich in der Freizeit Ruhe zu gönnen.

Stress macht krank. Ein Problem unserer Zeit: Freizeitstress
"Das Problem vieler Menschen ist, dass sie sich keine Zeit zum Erholen gönnen, sondern sich sogar in der Freizeit Stress machen: den so genannten Freizeitstress", sagt Hademar Bankhofer. Es sei wichtig, sich Ruhepausen zu gönnen, weil sonst das Immunsystem geschwächt wird.

Abschalten in der Badewanne oder in der Natur. "Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst!"
Der Tipp von Bankhofer lautet deshalb: Schalten Sie für ein paar Stunden pro Tag ab und spielen Sie Faultier. Das funktioniert am bestens, wenn Sie lange schlafen und den Tag ganz gemütlich beginnen. "Legen Sie sich in die Badewanne, hören Sie dabei Musik und frühstücken Sie dann ganz in Ruhe."

Eine gute Möglichkeit, um abzuschalten, ist ein Spaziergang, bei dem Sie die Natur ganz intensiv wahrnehmen. "Beobachten Sie krabbelnde Käfer, ein Blatt, das der Wind vor sich hertreibt oder Regentropfen, die an einem Fenster herabgleiten."

Durch Trödeln die Innere Ruhe finden
Ein weiterer Tipp zum Faulsein: "Gehen Sie in der Wohnung umher und trödeln Sie dabei. Stellen Sie eine Vase an einen anderen Platz. Hängen Sie ein Bild an eine andere Wand. Singen Sie dabei oder summen Sie."

In der Freizeit sollten Sie sich zurückziehen. Jeder hat einmal das Bedürfnis allein zu sein, so Bankhofer. Kuscheln Sie sich in Ihren Lieblingssessel, schließen Sie die Augen und denken Sie an einen Sandstrand oder an einen besonders lieben Menschen.

Faulenzen stärkt Immunsystem. Wenn wir faul sind, ist es der Körper nicht
Wenn wir faulenzen, geht in unserem Körper etwas Wesentliches vor sich: Das vegetative Nervensystem wird wieder harmonisch. Der Puls sinkt. Die Atmung wird tiefer. Stresshormone werden abgebaut. Verspannte Muskeln lockern sich, erklärt Bankhofer.

Das schafft laut Bankhofer eine gute Atmosphäre für das Immunsystem. Die Lebensenergie kehrt zurück und die Körperzellen haben wieder Kraft, ihren Reparatur-Mechanismus zu aktivieren.

 

04.02.2007, Gefunden unter http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/ production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTICLE::142409&hxmain_ category=::pjsub::opinio::/reisen_ausflug/sonstiges>>>

Wunderbar, einfach mal Zeit zu verschwenden!


Vielleicht gibt es ja schon bald Entspannungsgeschädigte.
Der Weihnachtsstress ist schon längst vergessen, die guten Vorsätze fürs neue Jahr wahrscheinlich auch mehr oder weniger.
Was habe ich mir nicht alles vorgenommen: Für mehr Bewegung sorgen, den Schreibtisch aufräumen, den Keller ausmisten, das Wohnzimmer renovieren, mal was für die Entspannung und gegen die alltägliche Hektik tun.

Für die Entspannung soll ich jetzt auch noch was tun? Jeden Morgen, wenn die Familie versorgt ist, Gymnastik machen und kalt duschen für den Kreislauf. Abends wäre Joggen gut, dann fällt der ganze Stress vom Tag ab. Yogakurs und autogenes Training (nach dem Bürojob) wären auch nicht schlecht. Gesund und ausgewogen ernähren natürlich. Nur frische Sachen im guten Ökoladen kaufen und regelmäßig (nach dem Fensterputzen und vor dem Bügeln) abwechslungsreich kochen.

Ich überlege schon, ob es nicht eines Tages sogenannte "Entspannungsgeschädigte" geben könnte: Leute, die total frustriert und fertig sind, weil sie ihr Erholungspensum nicht mehr schaffen. Aber für alles gibt es ja mittlerweile Experten. Ein bekannter deutscher Zeitexperte erklärt, wie man dieser drohenden Falle entkommen kann: Wir sollten wieder lernen zu entschleunigen, während um uns herum alles immer schneller wird...

Genau das ist es: Entschleunigen hört sich gut an! Ich will doch nicht etwa im Geschwindigkeitsrausch ungebremst vor die Wand fahren. Das Schlimme: Chronischer Zeitmangel scheint mittlerweile ein Statussymbol zu sein. Man muss nur stöhnen: Mein Terminkalender ist einfach picke-packe-voll. Soll heißen: So wichtig bin ich also.

Und dann soll ich mir den ganzen Wellness-Stress antun, nur weil Entspannung gerade angesagt ist? Nichts für mich. Ich will ganz einfach meine Ruhe - ohne zur Couchkartoffel zu verkommen natürlich. Das nennt man nach Aussage des Experten "tätiges Nichtstun". Und meint damit richtiges Faulsein.
Einfach so in der Wanne liegen und eine CD hören. Oder ohne Zeitdruck vor sich hinwerkeln an etwas, das nur Spaß macht - ohne besonderen Sinn und Zweck. Es soll bedeuten, dass wir etwas sehr Wesentliches tun, nämlich einfach leben!

Ich glaube, ich versuche es mal mit der Zeitverschwendung.

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