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... im April 2007
02.04.2007, Gefunden unter http://www.nachrichten.at/leben/534235 >>>
Stress belastet die Haut und lässt uns schneller alt aussehen
Wer viel Stress hat, altert schneller und bekommt auch mehr Falten. Diese Aussage lässt sich wissenschaftlich untermauern: Bei Stress braucht der Körper dreimal so lange, um die Haut zu reparieren.
Stress stört den Schutzmantel unserer Haut, der aus Feuchtigkeit und Fett besteht. Folge: Die Haut wird trocken und faltig und neigt zu Entzündungen, besagen Studien eines Wissenschafterteams der University of California.
Damit ist bewiesen, dass Stress nicht nur unser Nervenkostüm des Öfteren überreizt. Psychische Spannungszustände belasten auch die Haut, die über unzählige Nervenfasern mit dem Gehirn in Verbindung steht. Und so kommt es, dass negative als auch positive Gefühle viele Spuren in unseren Gesichtern hinterlassen: Durch den Ausstoß von Glückshormonen "strahlt" unsere Haut. Negativer Stress hingegen vermindert deren Regenerationsfähigkeit. Die Haut wirkt blass und fahl.
Die Pflegeindustrie unterhält bereits ein eigenes Forschungsfeld, das sich mit dem Zusammenspiel von Haut und Nervensystem beschäftigt: die Neuro-Kosmetik.
"Die Hautalterung selbst wird zu 70 Prozent von Freien Radikalen ausgelöst. Diese wiederum entstehen bei Stress", sagt Christoph Bamberger, Deutschlands erster Professor für den Stoffwechsel des Alters.
Freie Radikale - Atome oder Moleküle, die bei der "Partnersuche" gesunde Zellen angreifen - gelten als Auslöser für Pigmentveränderungen, Falten und Trockenheit der Haut.
Bester Schutz ist ein gesunder Lebensstil, Ruhe, Erholung, nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu trinken, eine gute Pflege mit UV-Schutz, nicht zu viel Sonnenbaden und - vor allen Dingen - kein Dauerstress!